Traditionen

Entdecken Sie alte provenzalische Traditionen, die noch heute in Les Baux-de-Provence gepflegt werden.

Die Christmette, das Krippenspiel und die Pastrage, eine alte Weihnachtszeremonie der Hirten

Seit über vier Jahrhunderten wird die Christmette nach einem unveränderlichen Ritus in der eindrucksvollen Kirche Saint-Vincent gefeiert.

Die provenzalische Weihnachtsfeier wird während der „Veillée Calendale“ von einer Einhandflöte und einer Trommel begleitet.

Während der Messe führen die Dorfbewohner ein Krippenspiel auf. Hirten, Arlésiennes (Damen aus Arles), Mireilles (junge Frauen) und Baussencs (Bewohner von Les Baux) in traditionellen Kostümen singen während der Pastrage-Zeremonie. Der „Bayle“, der oberste Hirte, schenkt dem Jesuskind ein Lamm, das letztgeborene seiner Schafherde

Die Zeremonie der Aubade

Seit dem 16. Jh. wird der Brauch der Zeremonie des Morgenständchens – der Aubade – von den Hirten im Vallée des Baux gepflegt.

Die „Hirten von Les Baux – allesamt Männer mit gesundem Menschenverstand“, wie in einem Weihnachtslied des provenzalischen Dichters Charloun Rieu besungen – geben am Tag vor Weihnachten ein Morgenständchen und singen: „Wir, die Hirten der Berge, sind hinuntergestiegen, um zu verkünden, dass Weihnachten naht …“.

Der Oberhirte und seine Herde ziehen durch die Dorfstraßen, während die Flöten-Trommler das Morgenständchen spielen und die „Arlésiennes“ und „Mireilles“ die Farandole tanzen.

Die Wallfahrt der „Tremaïe“ – der drei Marien

Die Wallfahrtstradition rund um den Felsvorsprung von Les Baux-de-Provence reicht bis ins 19. Jh. zurück, als die kleine Kapelle Les Tremaïe am Fuß der Zitadelle errichtet wurde.

An jedem dritten Sonntag im Mai versammeln sich die Pilger in der Kirche Saint-Vincent im Oberdorf, wo das Boot der Tremaïe aufbewahrt wird, das Boot der drei Marien, die der Legende nach in Les Baux-de-Provence an Land gegangen sind.

Die Prozession zieht dann über die ansteigende Pflasterstraße und den Weg am Fuß des Felsens bis zur Kapelle. Im Anschluss wird vor dem kleinen Bauwerk, das Maria Jacobi, Maria Salome und Sara geweiht ist, eine Messe unter freiem Himmel gefeiert.

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Geschichte

Die natürliche Hochlage des schwer zugänglichen Felsplateaus von Les Baux-de-Provence hat den Menschen seit jeher einen doppelten Vorteil geboten: die freie Sicht auf die Umgebung und einen wirksamen Schutz vor Angriffen. Dies erklärt zweifellos die frühe und vor allem durchgehende Besiedlung des Ortes durch den Menschen von der Urgeschichte bis heute.

Fremdenverkehrsamt

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13 520 Les Baux-de-Provence
Tel. +33 (0)4 90 54 34 39
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